Kurierdienst Niederlande

Kurierdienst Niederlande

 

Es ist schon ein erstaunliches Land, der nordwestliche Nachbar Deutschlands, die Niederlande. Das Königreich mit seinen rund 17 Millionen Einwohnern gehört zu den Wirtschaftsmotoren Europas. Es ist der weltweit drittgrößte Exporteur von Agrarerzeugnissen, besitzt mit Rotterdam den zweitgrößten Seehafen der Welt und ist einer der EU-Gründerväter. Die wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland sind sehr eng. So waren die Niederlande im Jahr 2016 nach China der wichtigste Importeur von Gütern in die BRD, noch vor Frankreich und den USA. Im Gegenzug steht Holland für deutsche Exporte an 4. Stelle in der Liste der Ausfuhrländer, vor China, Italien und Österreich.

 

Die Länge der gemeinsamen Grenze zwischen den beiden Staaten Holland und Deutschland beträgt 576 km. Eine große Zahl an Autobahnen verbindet die beiden Länder. Vor allem aus dem Ruhrgebiet. Von Essen, Duisburg und Düsseldorf führt ein gut ausgebautes Verkehrswegenetz in jede Region der Niederlande. Natürlich liegt hierbei ein besonderes Augenmerk auf den wirtschaftlichen Zentren Amsterdam, Utrecht, Den Haag und Rotterdam.

 

Per Express nach Holland

 

Das bei einem so regen Handelsverkehr zwischen den Niederlanden und der BRD nicht immer alles glatt läuft, dürfte verständlich sein. Im Speditionsverkehr mittels Lkw wird jedoch nur Terminfracht befördert. Wenn es sehr eilig ist, kommen Kurierdienste in den Einsatz. Mit deren Hilfe werden Güter, die sich im zeitlichen Verzug befinden, schnell und sicher in beide Richtungen transportiert. Dabei spielt die Art des Gutes nur insofern eine Rolle, dass deren Spezifikation bei der Disponierung berücksichtigt werden muss. Mit dem entsprechenden Kurierfahrzeug werden dann Kühlgüter, Gefahrgüter, Maschinen und Lebensmittel oder einfach nur Dokumente von beispielsweise Dortmund nach Den Haag verbracht.

 

Meist steht für den Expressdienst in Holland schon eine Rückfracht bereit. Bei einem so großen gegenseitigen Handelsvolumen wird jeder Quadratmeter Ladefläche auf den Frachtfahrzeugen genutzt, um Liefertermine halten zu können. Für den Frachtführer heißt es dann nur noch, die richtige Route zu wählen. Wenn auch viele Autobahnen die beiden EU-Länder verbinden, es sind ebenso viele Fahrzeuge unterwegs. Da hilft nur die Erfahrung eines guten Kurierdienstes, der weiß, wie Engpässe zu umgehen sind.